Das Präsens = Die Gegenwart
Das Präsens ist die am meisten verwendete Zeitform in der deutschen Sprache. Es wird benutzt, um über die Gegenwart und die Zukunft zu sprechen.
- „Das ist Felix!“
- „Was macht er?“
- „Er geht zum Fußballtraining.
Mögliche Verwendungen im Infinitiv
Im Infinitiv (Grundform) enden ALLE deutschen Verben auf „n“ oder „en“. Auch die unregelmäßigen Verben!
- kaufen
- rennen
- gehen
- haben
- sein
- essen
Es gibt keine Ausnahmen!
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Die Bildung des Präsens
Konjugation Präsens: Regelmäßige Verben
Bei der Konjugation musst du die Endung des Verbs durch folgende Endungen ersetzen:

Konjugation von „starken“ Verben im Präsens
Was bedeutet starke Verben? Bei den sogenannten starken Verben sind die Endungen alle regelmäßig, aber es muss ein Vokal (a,e,i,o,u) getauscht werden.
Der Vokalwechsel findet aber nur in der 2. und 3. Person Singular statt. Alle anderen Formen bleiben regelmäßig.
Der Vokalwechsel funktioniert immer so:
- von „e“ zu „ie“ oder „i“ oder
- von „a“ zu „ä“
Die Vokale „i“, „o“ und „u“ wechseln also niemals. Nur „e“ und „a“ können wechseln und tun dies auch MEISTENS.

Konjugation von unregelmäßigen Verben
Einige Wörter halten sich leider an keine Regeln: Diese sind in der deutschen Sprache aber sehr selten und mit Ausnahme von „sein“ ist der Plural bei allen Verben IMMER regelmäßig.
Drei Beispiele für unregelmäßige Verben:

Besonderheiten im Präsens
Verbstamm endet auf „d“ oder „t“
Endet der Verbstamm auf „d“ oder „t“ steht vor den Endungen „-st“ und „-t“ ein „e“
- arbeiten: „du arbeitest“, „er arbeitet“, „ihr arbeitet“
Ausnahme: Vokalwechsel (sehr selten)
- laden: „du lädst“, „er lädt“, „ihr ladet“
- halten: „du hältst, „er hält“, „ihr haltet“
Verbstamm auf „s“, „ß“, „x“ oder „z“
Endet der Verbstamm auf „s“, „ß“, „x“ oder „z“ entfällt das „s“ der Endung in der 2. Person Singular.
- heißen: „du heißt“ (falsch: du heißst)
- tanzen: „du tanzt“ (falsch: du tanzst)
Verben die auf „-eln/-ern“
Bei Verben, die auf „-eln/-ern“ enden, ist NUR das „n“ die Endung. Nur das „n“ wird entfernt.
⇒ Dadurch ist in der 1. und 3. Person Plural auch nur ein „n“ die konjugierte Endung
In der 1. Person Singular wird bei einer „eln“ Endung außerdem das „e“ vor dem „l“ weggelassen:

Die Verwendung des Präsens
Etwas ist ein Fakt oder ein Zustand in der Gegenwart:
- „Das ist Jan.“
- „Er sitzt auf dem Sofa.“
⇒ Etwas ist JETZT gültig.
Eine Handlung, die in der Gegenwart einmal, öfters oder nie stattfindet:
- „Jeden Sonntag spielt er Fußball."
- „Jeden Donnerstag arbeitet er bis 18 Uhr.“
- „Montags macht er nie Sport."
Etwas gilt für immer:
- „Er ist Deutscher.“
- „Ich komme aus Deutschland.“
- „Sie ist Brasilianerin.“
Eine Handlung, die früher begonnen hat und noch nicht beendet ist:
- „Seit 10 Jahren spielt er Fußball.“
- „Er arbeitet seit 2 Monaten bei Siemens.“
⇒ Wie lange findet etwas schon statt?
Eine Handlung in der Zukunft, die geplant oder vereinbart ist:
- „Morgen gehe ich ins Kino.“
- „Am Sonntag hat er ein wichtiges Spiel.“
⇒ Es muss der Zeitpunkt der Handlung bekannt sein. Für geplante Handlungen, die mit HOHER Wahrscheinlichkeit stattfinden werden.
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Spreche in der Zukunft: Futur 1, Futur 2.
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